Diözesanvorstand gewählt - Positionen bestimmt - Kampagne gestartet
Damit sind die wichtigsten Ergebnisse des Diözesantages der KAB im Bistum Trier benannt, der am 28. Juni 2008 in Trier stattfand.
Gewählt wurden:
Diözesanvorsitzende Waltraud Leineweber, Beckingen/ Saar
Diözesanvorsitzender Günther Salz, Neuwied-Engers
Diözesanseelsorger Pfarrer Johannes Stein, Koblenz
Der Diözesanvorstand wird komplettiert durch Anja Loch, Furschweiler, die ab 1. September 2008 ihr Amt als Diözesansekretärin antreten wird. Sie tritt an die Stelle von Franz Anzenhofer, der zum gleichen Zeitpunkt ausscheiden wird und die Freistellungsphase der Altersteilzeit beginnt.
Positionen und Forderungen
Der Diözesantag der KAB im Bistum Trier hat Positionen und Forderungen beschlossen und nach innen Aufträge erteilt. Sie machen deutlich, wofür die KAB im Bistum Trier steht und für wen sie sich engagiert.
Kampagne „Ah, sozial! – Dafür tret’ ich ein“
Das Motto, unter dem der Diözesantag stand, „Ah, sozial! – Dafür tret’ ich ein!“ ist zugleich Motto der Kampagne, zu der die KAB im Bistum Trier ihre Mitglieder in den Ortsverbände, Bezirken und Gemeinschaften aufruft:
Als „Sozialfüchse“ ausgebildet sollen Männer und Frauen der KAB in ihrem Lebensumfeld in den kommenden zwei Jahren aufspüren, wo es entweder besonders positive oder besonders negative menschenunwürdige Situationen, Zustände, Gegebenheiten und Entwicklungen gibt. Öffentlich soll Positives beispielhaft ins rechte Licht gerückt werden und Negatives ans Licht der Öffentlichkeit gebracht werden. Am Ende soll ein alternativer Sozialreport der KAB entstanden sein
Dr. Michael Schäfers, Leiter des Grundsatzreferates der KAB Deutschlands, ermutigte die Mitglieder und Gruppen der KAB die Herausforderungen und Chancen dieser Kampagne zu nutzen: „Da, wo das Sehen – Urteilen – Handeln auf die Tagesordnung kommt, Aktivitäten gestartet werden, haben wir die Menschen mit all den Fähigkeiten, die wir brauchen. Wir haben die Ressourcen, diejenigen durch unsere Bildungs- und Aktionsarbeit mitzunehmen, die eher zögerlich sind, die den Anstoß, die Mut brauchen, denen wir Unterstützung geben müssen.
Der erste Schritt ist oftmals schwer, aber danach läuft vieles wie von selbst. In diesem Verband habe ich die großen Fähigkeiten und die Lebenserfahrung der älteren Mitglieder schätzen gelernt, die aus ihrem Leben heraus wissen, wie wichtig der soziale Zusammenhalt und Gemeinschaft sind, die oftmals nach einer sinnvollen Aufgabe suchen, denen der Rückzug in die »eigenen vier Wände« ein Unbehagen bereitet, die unruhig werden – auch seitdem ihnen deutlich wird, dass die gesellschaftlichen Probleme an ihren Familien nicht einfach vorbei gehen, denn der eigene Enkel sucht einen Ausbildungsplatz und findet keinen… Es ist alles da, was benötigt wird – und, was nicht da ist, das können wir lernen und organisieren. Oft werde ich gefragt, wie ich die Zukunft des Verbandes sehe. Meine These ist: Wenn die KAB stirbt, dann nicht an Überforderung, sondern an Unterforderung. Alles, was wir für eine »gute Zu-kunft« brauchen, ist da. Wir müssen es einsetzen. Dazu will ich Euch Mut machen. Alles beginnt mit dem ersten Schritt.“
Im Downloadbereich:
• Kampagneninfo Nr. 1 Alternativer Sozialreport
• Beschlüsse des Diözesantages
Bilder des Diözesantages in der Bildergalerie






