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Veranstaltung in Bildstock am 13. März 2010


BildstockKatholische Arbeitnehmer- Bewegung / KAB
Landesbezirk Saar
Ursulinenstr. 67
66111 Saarbrücken 
Albert Ottenbreit
Fon: 0681–90 68–111
Fax: - 90 68–119,
E-Mail-Kontakt
Internet: www.kab-trier.de 

 

Saarland sozial !? Familie – Bildung - Armut

Impulstag der KAB Saar in Bildstock

Am Samstag, 13. März 2010 führte die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Saar in Bildstock einen Impulstag im Rahmen ihrer Kampagne „ah, sozial - dafür tret´ ich ein“ durch. 

Im historischen “Rechtsschutzsaal“ begrüßte Bürgermeister Rolf Schultheis die 40 Teilnehmerlnnen aus der KAB sowie aus Gewerkschaften und sozialen Einrichtungen.Bildstock 


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v.l.n.r.: Bürgermeister Rolf Schultheis, Egbert Ulrich, Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer

Der Vormittag stand unter dem Thema „Saarland sozial!? – Situation und Herausforderungen“. Nach zwei Einführungsimpulsen von Egbert Ulrich / Vorsitzender der Saarländischen Armutskonferenz und Annegret Kramp-Karrenbauer / Ministerin für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport des Saarlandes diskutierten die TeilnehmerInnen sowie Bürgermeister Schultheis und weitere Fachleute zum Thema, dabei standen insbesondere folgende Fragen im Vordergrund:
- Wie kann die Lebenssituation von Familien in Sozialen Brennpunkten verbessert werden?
- Wie kann Kinderarmut bekämpft werden?
- Wie können gute Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose geschaffen werden?

Egbert Ulrich begrüßte die kürzlich erschienene erste saarländische Sozialstudie und wies aus Sicht der  Armutskonferenz auf  notwendige Schritte zur Armutsbekämfung im Saarland hin. Ministerin Kramp-Karrenbauer kündigte als eine erste Folge aus der neuen „Sozialstudie Saar“ eine Folgeuntersuchung zum Thema „Kinderarmut“ an, ebenso sprach sie sich dafür aus, die öffentlich geförderte Beschäftigung fortzusetzen und sich dafür entsprechend bei der Bundesregierung einzusetzen. 

Bürgermeister Schultheis machte die schwierige Finanzsituation der Kommunen deutlich, die notwendige Maßnahmen einer sozialen Stadtentwicklung  behindern oder unmöglich machen.   

BildstockNach dem Mittagessen fanden zwei Besuche vor Ort statt. Hier wurden die Themen des Vormittags an konkreten Praxisbeispielen vertieft.

 Bei der Gemeinwesenarbeit / GWA Friedrichsthal

standen die Themen: Wie leben Familien im „Sozialen Brennpunkt“, Kinderarmut und Gemeinwesenarbeit im Vordergrund.

In Friedrichsthal engagiert sich die  GWA des Caritasverbandes schon seit vielen Jahren für eine soziale Stadt- und Stadtteilentwicklung.

 

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Im Sozialen Betrieb Sulzbach / SBS ging es um die Themen: Langzeitarbeitslosigkeit, Schaffung neuer Arbeitsplätze in einer Genossenschaft  und Arbeitsmarktpolitische Instrumente.  Die SBS eG wurde 2006 als Beschäftigungsbetrieb gegründet und arbeitet seit Januar 2007 als lokales Dienstleistungsunternehmen in Sulzbach und Umgebung. 

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Der KAB – Impulstag endete mit einem Austausch der beiden Gruppen im Rechtsschutzsaal.

Dort wurde vereinbart zum aktuellen Thema „öffentliche geförderte Beschäftigung“ eine  Stellungnahme zu erarbeiten. Insgesamt äußerten sich die TeilnehmerInnen positiv zum Verlauf der Veranstaltung, die an authentischen Orten und durch kompetente GesprächspartnerInnen vielfältige Anregungen zum weiteren Handeln für  soziale Gerechtigkeit gegeben habe.

Die KAB im Saarland wird in ihrer Sozial-Kampagne weiter an den Themen arbeiten.

Kontakt und weitere Information:   
Katholische Arbeitnehmer- Bewegung / KAB Landesbezirk Saar - Albert Ottenbreit
Ursulinenstr. 67, 66111 Saarbrücken, Fon: 0681–90 68–111, E-Mail-Kontakt

 

Workshop am 4./5. September 2009 in Trier

KAB – Kampagne „ah sozial! dafür tret´ ich ein“

Die Sinne geschärft für konkrete Projektarbeit – Mitmachen ausdrücklich erwünscht.

16 Frauen und Männer der KAB im Diözesanverband Trier schärften beim zweiten Kampagnen – Workshop Anfang September 2009 in Trier mit einer „Seh- und Wahrnehmungsschulung“  ihre Sinne, um als „KAB – Sozialfüchse“ in konkreten Projekten „unwürdige Zustände aufzudecken, Positives aufzuspüren, Beides öffentlich zu machen und selbst aktiv zu werden“.

Kampagnen-FotosKampagnen-Fotos

Die Medienpädagogin und Fotografin Agnes Bläsen – Jansen begleitete die Workshop-Gruppe und sensibilisierte mit Körperübungen und Fotografie für ein ganzheitliches Vorgehen bei der geplanten Projektarbeit innerhalb der Kampagne.

Die Kampagnen-Projekte setzen an konkreten Situationen und Themen an: Wohnformen im Alter, Ausbildungsplätze für Jugendliche, Veränderungen im Gesundheitswesen und deren Folgen, Kinderarmut im Stadtteil, Lebensbedingungen im sozialen Brennpunkt, Schaffung neuer Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose in einer Genossenschaft, Situation von Arbeitspendlern.

Im Prozess von „Sehen – Urteilen – Handeln“ in den drei gesellschaftlichen Bereichen „Ökonomie - Ideologie/Theorie – Politik“ werden Zustände näher betrachtet und ihre historische Entwicklung analysiert.

So will die KAB im Diözesanverband Trier mit der Kampagne „ah sozial – dafür tret´ ich ein“ in zeitgemäßer Form an wichtigen Fragen und Themen unserer gesellschaftlichen Situation arbeiten. Im Jahr 2010 werden in den verschiedenen Projektgruppen „KAB – Sozialfüchse“ vor Ort unterwegs sein.

Die Projektgruppen arbeiten vernetzt sowohl innerhalb der drei KAB - Bezirke Saar, Trier-Eifel und Mittelrhein als auch auf Diözesanebene.

Im Jahr 2010 werden zwei gemeinsame Workshops stattfinden:Kampagnen-Fotos

->   5. / 6. März 2010 in Trier:

Schwerpunktthema: vertiefte Analyse der Phänomene und Themen, die in den Kampagnen-Projekten bearbeitet werden.

->    25. September 2010 in Bad Kreuznach:

Schwerpunktthema: Kreative Aktionsformen / Politische Aktionen.

Insgesamt läuft die KAB – Kampagne bis in das Jahr 2011. Die Kampagne „ah sozial! – dafür tret´ ich ein“ soll die Idee der „Tätigkeitsgesellschaft“ konkretisieren und lebendig werden lassen. Die KAB hat im Konzept der „Tätigkeitsgesellschaft“ ihre Vision gebündelt, in der alle Formen menschlicher Arbeit („Triade“ von Erwerbsarbeit, Privat-/Familien-/Eigen-Arbeit und gemeinwohlorientierter Arbeit) als gleichwertig anerkannt werden und alle Arbeit der Menschen von Entfremdung und Fremdbestimmung befreit sein sollen.

Als ein Ergebnis der Kampagne entsteht der „Alternative Sozialreport“ der KAB:

  • Fehlentwicklungen werden aufgedeckt und positive Beispiele aufgezeigt, die in Richtung Tätigkeitsgesellschaft und Wahrung der Menschenwürde zielen.
  • das machbare Bessere, das „gute Vorbild“ wird ans Tageslicht gefördert – mit Blick nach vorne, hin in eine bessere Zukunft.

Kampagnen-Fotos

Die Kampagne ist auch für Nichtmitglieder eine Chance, die KAB und ihre Arbeit kennen zu lernen und zu einem wichtigen Thema in einer Projektgruppe selbst aktiv zu werden.

Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht.

Kontakt und weitere Information:

->      KAB Bezirk Mittelrhein, José A. Haro Ibañez
Dierdorfer Str. 62, 56564 Neuwied,
Fon: 02631 – 942763, E-Mail-Kontakt

->     KAB Bezirk Trier – Eifel, Ruth Mareien de Bueno
Weberbach 71, 54290 Trier,
Fon: 0651 - 1460613 , E-Mail-Kontakt

->     KAB Bezirk Saar, Albert Ottenbreit
Ursulinenstr. 67, 66111 Saarbrücken,
Fon: 0681 - 90 68–111, E-Mail-Kontakt

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AKTUELLES

Einladung zum Workshop

Wir laden Sie herzlich ein für Samstag, 25.09.2010. Das Programm finden Sie -> hier.