KAB Deutschlands e.V.
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KAB Trier und Rwanda

Seit mehr als 20 Jahren unterhält die KAB eine Partnerschaft mit christlichen Arbeitnehmerorganisationen in Rwanda.

Viele Projekte konnten während dieser Zeit realisiert werden, z. B. Aufbau von Werkstätten und Reparaturbetrieben für junge Männer sowie Handwerks- und Töpferkurse und hauswirtschaftliche Ausbildungen für junge Frauen.

KAB Trier und MTCR

Mit Unterstützung durch die KAB Trier und das Weltnotwerk der KAB haben ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Beendigung des Genozids die MTCR (Mouvement des Travailleurs Chrétiens au Rwanda) = Kath. Arbeiterbewegung Rwandas gegründet.

Die Ziele dieses Verbandes sind mit denen der KAB vergleichbar. Sitz der MTCR ist Kigali, die Aufbauarbeit hat auch in den ländlichen Diözesen begonnen. So kann die MTCR bereits ca. 3.500 Männer und Frauen als Mitglieder zählen. Um der MTCR bei ihren Aufbaubemühungen weiter helfen zu können, hat die KAB Trier ein mittelfristiges Projekt zur Finanzierung einer Hauptamtlichenstelle und zur Ausstattung des Büros in Kigali begonnen.

Nähere Informationen zur internationalen Arbeit bei:

Diözesansekretariat der KAB Trier
Weberbach 71, 54290 Trier
Telefon: 0651 97085-0
Telefax: 0651 97085-10
E-Mai-Kontakt

4-Grenzland-Treffen

Seit vielen Jahren treffen sich etwa drei Mal jährlich Verantwortliche der christlichen Arbeitnehmer- Bewegungen und der Arbeiterpastoral aus Belgien, Frankreich, Luxemburg und Deutschland zum regelmäßigen Erfahrungsaustausch.
Unterschiedliche Sprachen, Traditionen und Arbeitsansätze machen die Zusammenarbeit zu einem oft mühsamen, aber spannenden und unbedingt notwendigen Unterfangen.

Der Austausch zwischen den Vertretern der Organisationen umfasst Themen über die Situation der Arbeitnehmer, sozialpolitische Entwicklungen und Aktivitäten und Positionen der Bewegungen. Greifbare Ergebnisse der Zusammenarbeit sind z. B. das Positionspapier "Für eine Soziale Ökonomie in Europa" oder die Erklärung anlässlich der Wahlen zum Europäischen Parlament "Für eine soziale und gerechte Zukunft der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Großregion Saar-Lor-Lux-Rheinland-Pfalz-Wallonie".

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