Equal Pay Day

22% beträgt der Unterschied der Löhne von Frauen und Männern - eine Tatsache, die für Empörung und Protest sorgen muss angesichts der Gründe für die Schlechterstellung von weiblichen Angestellten. Familienbedingt arbeiten Frauen nicht durchgängig, reduzieren Arbeitszeiten oder pflegen Angehörige. Ein weiterer Grund ist die Scheu vieler Frauen, in Gehaltsverhandlungen den tatsächlichen "Wert" ihrer Arbeit anzugeben.

Um auf diesen Missstand hinzuweisen, hat sich 2008 ein nationales Aktionsbündnis in Deutschland gegründet, das jährlich einen "Denktag" ausruft, bis zu dem Frauen diese 22% Lohnunterschied ausgeglichen haben. Im Jahr 2017 ist dies der 19. März.

Als Arbeitnehmer-Bewegung kann der KAB diese Ungerechtigkeit in der Bezahlung von Frauen und Männern nicht gleichgültig sein! Daher beteiligt sie sich bereits seit mehreren Jahren zusammen mit anderen Verbänden und Frauengruppen mit einem Infostand in der Neustraße in Trier.

Internationaler Frauentag

Noch immer müssen wir diesen Tag begehen. Vordergründig sind Frauen gleichberechtigt, aber noch immer sind es in der Mehrzahl Frauen, die Elternzeit nehmen, die Teilzeit oder geringfügig arbeiten. Solange für Männer und Frauen nicht wirklich Wahlfreiheit besteht, wie Familien- und Erwerbsarbeit vereinbar sind, so lange ist er Internationale Frauentag wichtig. Hier ein Statement und ein Link zur KAB Deutschlands, die sich mit der Lebenswirklichkeit von Frauen in Uganda auseinandersetzen.