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Café International 2019

Heilig-Rock-Tage 2019: Café International

Das Kulturzelt im Schatten des Doms war am Samstagnachmittag durchgehend gut besucht. Menschen der muttersprachlichen Gemeinden im Bistum Trier, Menschen, die vor Krieg, Terror und Naturkatastrophen zu uns geflüchtet sind und Menschen, die zufällig in Deutschland geboren wurden, fanden sich bei Musik, Tanz, Gespräch, Kaffee, Kuchen und Tee zusammen.

Sie trotzten dem schlechten Wetter und neben der Musik trommelte zeitweise der Regen heftig gegen die Zeltwände, aber wie heißt es so schön „Regen bringt Segen“ – man muss aus allem das Beste machen und das ist an diesem Nachmittag gelungen.

Das Programm war auch in diesem Jahr, dem fünften Jahr des internationalen Cafés, bunt und wie der Name schon sagt, international.

Den Auftakt bildete das Mandolinenorchester Wintersdort mit Stücken aus „aller Herren Länder“ und zum Schluss rockte das Zelt bei „Smoke on the water“.

Zu Recht stellte sich im Vorfeld der Veranstaltung die Frage, wieso ein Mandolinenorchester aus Wintersdorf beim Café International aufspielt. Eine Antwort lautet, dass Andreas Luce, der erste Vorsitzende des Mandolinenorchesters, bei der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), die das Café ausrichtet, arbeitet. Die zweite Antwort liegt in den internationalen Stücken, die sie spielen und die dritte Antwort liegt darin begründet, dass alle Aktiven des Orchesters in der Flüchtlingshilfe in Wintersdorf mitarbeiten. Birgit und Klaus Pallien sowie Ulrike und Andreas Luce haben stellvertretend für das ganze Orchester berichten können, was sie konkret gemacht haben und wie sich ihr Engagement heute darstellt. Angefangen von Fahrdiensten und der Unterstützung beim Ausfüllen von schwierigen Formularen hat das ganze Orchester den sechs jungen Männern, die aus Eritrea kommend im kleinen Ort an der Sauer gelandet sind, Hilfe geleistet. Heute sind alle in Beruf oder Ausbildung, haben zum Teil ihren Führerschein, wohnen in eigenen Wohnungen. Dieses Beispiel von Hilfe durch einen großen Unterstützerkreis kann als eine kleine Erfolgsgeschichte von bürgerschaftlichem Engagement präsentiert werden.

Die anwesenden Männer, und mittlerweile auch eine Frau, bestätigten, dass sie in Wintersdorf gut aufgenommen wurden und sich jetzt in Deutschland auch zu Hause fühlen, auch wenn niemand gerne seine Heimat verlässt.

Neben den Wintersdorfern brachte ein Männerchor aus Holland „Zanglust“ sein Repertoire zu Gehör. Sie waren im Rahmen ihrer Chorreise in Trier und kurzfristig konnten sie noch einen Auftritt im Café einbringen.

Donald Coleman aus New York, ein Mann mit afro-kubanischen Wurzeln, der an den Buena Vista Social Club erinnert, entführte die Gäste zusammen mit seiner Begleiterin Heike in die Welt der Percussions und des Gesangs in Mischung aus Afrika und Kuba.

Tänzerinnen und Tänzer aus Peru, Venezuela und Mexico entführten die Menschen im Zelt mit Farbenpracht und Anmut in die südlichen Regionen des amerikanischen Kontinents. Die Frauen und ein Mann sind Mitglieder der spanischen Gemeinde und haben ihre Tradition, dass zu einem guten Fest auch immer Tanz dazu gehört, eindrucksvoll dargeboten.

Für das Bistum Trier hat Weihbischof Robert Brahm die Besucherinnen und Besucher des Cafés herzlich begrüßt.

Den singenden und trommelnden Abschluss brachten die Männer und Frauen der anglophonen Gemeinde rund um Pater Anthony Antwi-Boasiako auf die Bühne, die schon fest zum Programm des Cafés dazu gehören.

Die KAB bedankt sich bei allen Aktiven auf der Bühne, beim Bistum und bei allen Helfern und Helferinnen, die auch in diesem Jahr wieder zum Gelingen des Café International beigetragen haben.

Auf Wiedersehen im Café International 2020.

Text: Ruth Mareien de Bueno, KAB
Fotos: Andreas Luce, Ruth Mareien de Bueno

Text mit Fotos zum Download: hier

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