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Diözesanverband

Diözesantag 2022

Endlich wieder „in echt“!

Diözesantag der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) am Samstag, 24.09.2022 im Robert Schuman Haus in Trier

„Es ist so schön, dass wir uns nach der langen Zeit wieder sehen können“, so die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Diözesantags einstimmig. Nach dem virtuellen Diözesantag im Jahr 2021 konnte der Diözesantag der KAB Trier wieder einmal in Präsenz tagen. Neben den wichtigen Diskussionen zum Thema „Für ein christliches Miteinander in der Arbeitswelt. WERTvoll arbeiten – menschenwürdig statt prekär“ war das Wiedersehen der Mitglieder das Wichtigste.

Den Auftakt zum Diözesantag bildete der Gottesdienst mit dem Bischofskaplan Florian Dienhart, der thematisch den Beschluss der KAB Deutschlands "Für ein christliches Miteinander in der Arbeitswelt! WERTvoll arbeiten - menschenwürdig statt prekär" aufgegriffen hat.

Dr. Michael Schäfers, Grundsatzreferent der KAB Deutschlands und Klaus Schu, Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) diskutierten angeregt mit den über 30 Delegierten über prekäre Arbeit entlang des Beschlusses. „Was genau versteht man eigentlich unter prekärer Arbeit und wieso beschäftigt sich die KAB auf allen Ebenen mit diesem Thema?“ lautete die Eingangsfrage. Prekäre Arbeit hat vier Gesichter: Leiharbeit, befristete Verträge, geringfügige Beschäftigung, die hauptsächlich von Frauen geleistet wird und Arbeit im Niedriglohnsektor“ lautete eine erste Antwort von Schu.

Schäfers betonte, dass sich die KAB aus ihrer christlichen Verantwortung heraus mit dem Thema befassen muss. „Wir wollen prekäre Arbeit abschaffen und fordern unsere eigene Kirche auf, dass sie damit beginnt!“ Hinzu kommt, dass die KAB sich der „Option für die Armen“ verpflichtet fühlt.

Im Anschluss an das Gespräch hat die Vorsitzende Corinna Heinze noch die neue Aktion „Prekärer Arbeit ein Gesicht geben“ vorgestellt, bei der Menschen über ihre Arbeitssituation im Prekariat berichten werden.

Am Nachmittag wurden auch zwei wegweisende Beschlüsse gefasst, der eine versehen mit Abschiedsschmerz, der andere mit einem Gefühl der Aufbruchstimmung, was bei einer Satzungsänderung eher selten der Fall ist. Traurig für die Anwesenden war, dass die Struktur des Bezirks Trier-Eifel/Mittelrhein aufgelöst wurde. „Es fanden sich seit 2018 keine Mitglieder mehr, die den Bezirksverband als Vorstand oder Vorstandsteam leiten wollten“ so Johannes Eiswirth, der den Bezirksverband mit Andreas Luce seit 2018 kommissarisch geleitet hat.

Hierzu musste eine Satzungsänderung beschlossen werden, um weiterhin alle Mitglieder im ehemaligen Bezirk auf Diözesanebene gut zu vertreten.

Zutiefst beeindruckend war in Lied von Dorothee Landen, das via YouTube eingespielt wird. Landen hat ein Lied zur schrecklichen Flutkatastrophe im Ahrtal geschrieben. Für die Folgen der Flutkatastrophe wurden fast 200,- € gespendet, die Rita und Peter Kaiser aus dem Ortsverband Reifferscheid-Rodder weiterleiten werden.

Vielen Dank an alle Delegierten und an alle, die die KAB mit ihrer Arbeit zu dem machen was sie ist.

 

Bericht: Ruth Mareien de Bueno, Diözesansekretärin/Geschäftsführerin
Fotos: Andreas Luce, Bezirksgeschäftsführer

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