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14.08.2018

120 Jahre KAB Föhren

Der Ortsverband Föhren wurde vor 120 Jahren als Arbeiterverein gegründet und ist der älteste KAB-Ortsverband im Bistum Trier.

Mit einem Festgottesdienst und anschließendem Empfang im Bürgerhaus hat die KAB Föhren am Sonntag ihren 120. Geburtstag gefeiert. Zahlreiche Gratulanten kamen und betonten die Bedeutung des KAB-Ortsverbandes für Föhren und die umliegenden Gemeinden.

120 Jahre KAB Föhren: Ein ungewöhnliches und seltenes Ereignis, das am letzten Sonntag (12.08.18) in der Meulenwaldgemeinde gefeiert wurde. 120 Jahre KAB Föhren: Das sind 120 Jahre Einsatz für soziale Gerechtigkeit und menschenwürdige Arbeit, für Bildung, Gemeinschaft und für Verbundenheit mit der katholischen Soziallehre. Und das sind vor allem unzählige engagierte Frauen und Männer, die sich für diese Inhalte über die vielen Jahre eingesetzt haben.

Dabei war man in Föhren einigermaßen überrascht, als man, nach intensivem Studium historischer Dokumente feststellte, dass die Wurzeln der KAB Föhren bis ins Jahr 1898 zurückreichten. In dem Jahr genehmigte der Trierer Bischof Korum die Satzung des ‚Katholischen Arbeitervereins Föhren‘. Rund sieben Jahre vorher, 1891 veröffentlichte Papst Leo XII seine Sozialenzyklika ‚Rerum novarum‘, die als der Beginn der katholischen Soziallehre gilt. Auch in Föhren zeigte dieses ‚Arbeiterweltrundschreiben‘ unter dem Eindruck der teilweise miserablen Arbeitsbedingungen des größten Arbeitsgebers der Region, der Quinter Hütte, Wirkung.

Heute sind die Föhrener froh, dass selbst zwei Weltkriege, der grundlegende strukturelle Wandel der Arbeitswelt und eine veränderte Demografie der KAB Föhren nichts anhaben konnten. Der Ortsverband Föhren ist heute einer der größten im Diözesanverband und einer der aktivsten. Zahlreiche Veranstaltungen aus den unterschiedlichsten Themengebieten verdeutlichen seinen hohen Stellenwert im gemeindlichen Miteinander in Föhren.

Der Jubiläumstag begann mit einem Festgottesdienst mit Pastor Axel Huber und Diakon Hans-Josef Puch. Pastor Huber brachte die Arbeit der KAB bei seiner Begrüßung auf den Punkt: Verstand schärfen und Wissen mehren. Diakon Hans-Josef Puch beschrieb, inspiriert durch die Geschichte von Elias in der Wüste (aus dem Buch der Könige, 1 Kön 19, 4-8) sehr treffend die aktuelle Situation der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung.

Die KAB Föhren ging über viele Jahrzehnte einen langen Weg durch gute und durch schlechte Zeiten und es scheint, als ob viele ein wenig müde geworden sind. Dennoch betont Puch, ist die KAB für unsere Gesellschaft wichtig. Er appelliert an alle Mitglieder nicht nachzulassen und die vor uns liegende Zeit aktiv zu gestalten, insbesondere auch bei der Umsetzung der Synode. Da ist auch die KAB gefragt, Neues auszuprobieren, Neues aufzugreifen. Es war eine sehr schöne Predigt, die zu spontanem Applaus führte.

Verschönert wurde der Jubiläumsgottesdienst durch KAB-Fahnenträger der Nachbarvereine und durch passend ausgewählte Lieder des Kirchenchores unter der Leitung von Markus Roth.

Roswitha Karl, die Vorsitzende der KAB Föhren, schloss den Festgottesdienst mit einem herzlichen Dank an alle, die bei der Gestaltung mitgeholfen haben. Sie lud alle Mitglieder und Gäste zum Empfang ins Bürgerhaus ein.

Dort ehrte sie in Ihrer Ansprache Ehrenmitglied Agnes Follmann, ein Urgestein der Föhrener KAB, die den Verein in den letzten Jahrzehnten maßgeblich geprägt hat.

Rosi Radant (CDU), die Ortbürgermeisterin, gratulierte und betonte den hohen Stellenwert, den die KAB Föhren in der Dorfgemeinschaft hat. Insbesondere ihr Beitrag zur Bildungsarbeit sei auch in Zukunft unverzichtbar.

Für die Pfarreiengemeinschaft übermittelte Markus Häusler die besten Wünsche zum Jubiläum. Denen schlossen sich Maria-Luise Hubert, Bezirksvorsitzende des KAB Bezirkes Trier-Eifel/Mittelrhein und dessen Geschäftsführer Andreas Luce an. Ruth Mareien de Bueno, die Diözesansekretärin und Geschäftsführerin der KAB, gratulierte ebenfalls von Herzen und überbrachte die besten Glückwünsche des Diözesanverbandes. Gemeinsam mit dem Bezirksseelsorger Johannes Eiswirth übergaben sie eine Jubiläumskerze.

Zum Abschluss der Grußworte hatte Roswitha Karl, gemeinsam mit Maria-Luise Hubert, die große Ehre, das Ehepaar Hans und Hermine Berg für 50-jährige Mitgliedschaft auszuzeichnen.

Danach war es Zeit für eine kleine Stärkung: Die Malteser Föhren hatten gekocht. Es schmeckte allen vorzüglich. Peter Feltes ließ dann in einer Dia-Schau 40 Jahre KAB Föhren Revue passieren. Manch einer erkannte sich nach so langer Zeit selbst kaum wieder.

Den Abschluss dieses wunderschönen Jubiläumstages bildete die Tanzgruppe Fit und Froh unter der Leitung von KAB Mitglied Anneliese Born.

Fahneneinzug im Festgottesdienst

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