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14.02.2019

Traditionen wieder aufleben lassen

Eine alte, in Vergessenheit geratene Tradition, hat die KAB Neuwied St. Matthias wieder zu neuem Leben gebracht: mehrere Altennachmittage wurden bereits angeboten und erfreuen sich großen Zuspruchs.

Es gibt nur wenige Arbeiter im Weinberg

Unsere Kirche ist im Umbruch. Stets beklagen wir den Mangel an Hauptamtlichen. Lange waren wir verwöhnt, saßen quasi wie im Kino als Zuschauer und ließen uns von den Profis bespaßen. Gemeinden nahmen gern alle Angebote an. Vom Pfarrfest bis zum Altenkaffee, alles wurde als selbstverständlich wahrgenommen.

Doch die wenigen Arbeiter sind auf uns alle angewiesen, in der Taufe und Firmung werden wir herausgerufen, wie es auch unsere Synode so schon formuliert hat. Vom Einzelnen denken und ihn quasi mit Jesus fragen „Was kann ich Dir Gutes tun?“ Oft denken wir da als Kinder unserer Zeit an große Events, an viel Aufwand. Doch das Naheliegendste ist meistens das, was wir gerne übersehen. Menschen als Ebenbild Gottes brauchen vor allem Gemeinschaft und älteren Menschen fällt es besonders schwer, Gemeinschaft zu leben.

Deshalb hat die KAB Neuwied sich entschlossen, in St. Bonifatius eine Lücke zu schließen.

Seit ein paar Jahren war der Altennachmittag eingeschlafen, weil die Organisatoren - auch KAB-Mitglieder - selbst zu alt geworden waren. In dieser Tradition haben wir das Angebot wiederbelebt. Besonders zu erwähnen ist unser KAB Präses, Georg Müller, der trotz seines Alters und der hohen Arbeitsbelastung als Kooperator der Pfarreiengemeinschaft St Matthias Neuwied direkt bereit war, mitzuziehen. Jeden ersten Mittwoch im Monat werden die Älteren zu einer Eucharistiefeier eingeladen, die ihren Abschluss in einem gemeinsamen Kaffee oder Essen findet, Auftakt bildete der 5.12. Ca. 60 Gäste freuten sich über eine vorweihnachtlich gestaltete Kuchentafel.

Das neue Jahr war kaum einen Tag alt, als am 2.1. das nächste Treffen stattfand. Mit Sekt, Waffeln und dem Zuspruch von Gottes Segen wurde das neue Jahr begrüßt.

Auch das karnevalistische Februartreffen wurde zu einem besonderen Höhepunkt. Zu Messe und Altenkaffee durften wir am 6.2. 2019 unseren MdL Fredi Winter begrüßen. Er nahm gern die Einladung wahr und hielt seine Kanzelrede aus der evangelischen Kirche leicht verändert in der katholischen Version auf heimatlichen Boden in St. Bonifatius. Äußerst interessiert lauschten mehr als 30 Zuhörer den humorvollen Ausführungen. Wir danken Fredi Winter für die offene und persönliche Rede.

Wir freuen uns schon auf das Heringsessen an Aschermittwoch, einen Vortrag im April und das gemeinsame Spießbratenessen am Tag der Arbeit, dem 1. Mai.

Ein narrativer Theologe hat einen Satz geprägt, eine Kurzformel für die Kernaussagen des Evangeliums: „Versammelt meine Gemeinde, esst und trinkt zusammen und erzählt meine Geschichte.“ In diesem Sinne sind wir im Moment unterwegs.

Text: Michael Hommer
Foto: zur Verfügung gestellt von Michael Hommer

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