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02.06.2020

Entwicklungen rund um das Krankenhaus Lebach

In einer Pressemeldung reagiert der Vorstand der KAB Saar auf die Situation der Beschäftigten der ctt-Klinik in Lebach. Der Vorstand verspricht eine kritische und konstruktive Begleitung der Vorgänge und eine sehr genaue Beobachtung der Entwicklungen.

Seit langer Zeit verfolgt die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Saar aufmerksam und mit zunehmender Besorgnis die Entwicklungen rund um das Krankenhaus in Lebach.

Insbesondere irritieren die sich immer wieder ändernden, spärlichen Informationen des Krankenhausträgers, der Cusanus Trägergesellschaft Trier (ctt) über die Zukunft des Standortes Lebach, welche die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter permanent verunsichern.

Hieß es am 5. März vom Aufsichtsrat der ctt, die Schließung solle vorbereitet werden, schrieb der Vorstand der Hildegard-Stiftung Anfang Mai, dass das Krankenhaus Lebach erhalten und modernisiert werden soll.

Am 28. Mai ist der Presse zu entnehmen, dass Lebach zu einem Schwerpunktkrankenhaus für Altersmedizin gemacht werden soll. Und über allem schweben die großen Pläne einer Nordsaarlandklinik.

Allen Ankündigungen und Vorschlägen ist nach Auffassung von Alfred Staudt, Vorsitzender der KAB Saar, gemein, „dass sie nebulös, wenig konkret und ohne tragfähiges wirtschaftliches Konzept“ sind.

Bei allen Vorschlägen wurde bisher kaum die Situation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihrer Familien gewürdigt, die um ihre wirtschaftliche Existenz fürchten. In diesem Zusammenhang sei auch nochmals an die große Leidensfähigkeit und Opferbereitschaft der Beschäftigten der ctt erinnert, die bedingt durch den Dörfert-Skandal, seit vielen Jahren auf Gehaltsbestandteile verzichten.

Die KAB Saar fordert alle Beteiligten dringend auf, endlich für Klarheit und Zukunftssicherheit in der komplexen Frage der Gesundheitsversorgung im Saarland zu sorgen. Insbesondere gilt es, zeitnah ein zukunftsfähiges Konzept für das Krankenhaus in Lebach und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu entwickeln.

Dabei sollten die Trägergesellschaften ctt und Hildegard Stiftung auch einmal einen Blick in ihre eigenen Leitlinien werfen, wo von einer christlich geprägten Unternehmenskultur und den Prinzipien der christlichen Ethik gesprochen wird.

„Wir werden“, so Alfred Staudt, die Entwicklungen sehr genau beobachten und insbesondere die Situation in Lebach kritisch und konstruktiv begleiten. Dazu bleiben wir mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch allen Verantwortlichen, die sich ernsthaft um eine gute Lösung im Sinne eines christlichen Menschenbildes bemühen, im Dialog.“

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